Am 22.–23. April besetzte eine Gruppe Reisender (50–60 Wohnwagen) einen Sportplatz und ein angrenzendes Gelände in Parempuyre. Die Gemeinde vereinbarte einen 15-tägigen Aufenthalt mit einer freiwilligen Spende an den CCAS.
Nach unterschiedlichen Angaben besetzten am 22. oder 23. April zwischen 50 und 60 Wohnwagen der Reisendengemeinschaft einen Sportplatz in der Gemeinde Parempuyre (Gironde). Sud Ouest berichtete, dass sich am 22. April etwa 60 Wohnwagen direkt auf dem Sportplatz niederließen. Bulletin Bordelais hingegen gab an, dass am 23. April mehr als 50 Wohnwagen ein Grundstück neben dem Platz belegten.
Bürgermeister Henri Lagarrigue schloss eine Vereinbarung mit Vertretern der Gemeinschaft, darunter Antoine Flores. Die Parteien einigten sich darauf, dass der Aufenthalt maximal 15 Tage dauert, danach müssen die Reisenden das Gelände verlassen. Im Gegenzug leistet die Gemeinschaft eine freiwillige Spende an den städtischen CCAS (Centre Communal d'Action Sociale). Bordeaux Métropole stellte Müllcontainer zur Verfügung. Laut Flores war der Umzug auf unzureichende Bedingungen am vorherigen Platz zurückzuführen. Er wies auch auf den Mangel an ausgestatteten Stellplätzen für Reisende in der Region Bordeaux hin, der auf die unvollständige Umsetzung des Besson-Gesetzes zurückzuführen sei.