Auf der Brücke, die die kroatische Insel Krk mit dem Festland verbindet, hoben Windböen den Caravan einer bayerischen Familie und neigten ihn über einen 40–70 Meter tiefen Abgrund. Der Vorfall verursachte einen kilometerlangen Stau und rief Kritik am Fahrer und an Schaulustigen hervor
Vorfall auf der Krk-Brücke
Am 1. April 2026 (nach einigen Quellen am 6. April) ereignete sich auf der Krk-Brücke in Kroatien ein dramatischer Vorfall: Eine Böe hob den Wohnwagen, den ein deutscher Tourist aus Bayern zog. Der Caravan kippte und hing über dem Brückengeländer in einer Höhe von 40 bis 70 Metern, je nach Quelle. Die Vorderräder des Zugfahrzeugs hoben sich 10–20 cm. Der Fahrer gab an, dass der Caravan nur von der Anhängerkupplung gehalten wurde und das Gewicht von zwei Motorrädern im Transporter half, einen Sturz zu verhindern.
Umstände und Widersprüche
- Windgeschwindigkeit: Die Quellen geben 140 km/h bis 192 km/h (Bora) an.
- Fahrverbot: Berichten zufolge war die Brücke aufgrund des Sturms für Gespanne und Anhänger gesperrt. Der Fahrer behauptet, die Warnschilder nicht gesehen zu haben.
- Zeitplan: Die meisten kroatischen und italienischen Medien datieren das Ereignis auf den 1. April 2026 (gegen 14:30 Uhr), deutsche Medien auf den 4.–6. April.
Folgen und Reaktion
Der Verkehr auf der Brücke wurde für etwa 1,5 Stunden komplett eingestellt. Rettungskräfte bargen den Wohnwagen, danach rollte der Verkehr wieder. Körperlich wurde niemand verletzt, der Fahrer berichtete jedoch von psychischen Schäden. Er kritisierte auch vorbeifahrende Autofahrer, die das Geschehen filmten, anstatt zu helfen. Im Internet wurde dem Fahrer vorgeworfen, das Fahrverbot ignoriert zu haben.